Blogbeitrag zum Thema Schreiben mit Musik. Bild zeigt eine Frau mit Kopfhörern, die am Laptop tippt.

Musik zum Schreiben I: Stimmung und Motivation

„Schreibst du mit Musik?“

Zu dieser Frage habe ich neulich eine kleine Twitter-Umfrage gestartet. Das Ergebnis: Viele Menschen nutzen Musik, um sich in eine passende Stimmung zum Schreiben zu versetzen, manche lehnen sie aber auch pauschal als störend ab. Auch wenn du bisher geglaubt hattest, zur zweiten Kategorie zu gehören, kann es sich lohnen, nach dem passenden Sound für eine Schreibsituation zu suchen. Hier findest du einige Tipps, welche Klänge du wofür einsetzen kannst.

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Blogbeitrag zum Thema Mut zur Lücke - Bild zeigt einen Mann beim Sprung über eine Felsspalte

Mut zur Lücke

Ein Bekannter von mir ist Steinmetz. Ich glaube nicht, dass er in seinem Leben schon viele Texte geschrieben hat, aber er ist mit allen Wassern gewaschen. Neulich sagte er zu mir: „Ich habe immer einen schwarzen Edding in der Hosentasche. Wenn ich mal eine kleine Macke in einen dunklen Stein haue, bessere ich sie einfach mit dem Stift aus. Merkt kein Schwein.“ Ist das nun Pfusch? Oder eher eine angenehm lockere Einstellung, von der auch Schreibende einiges lernen können?

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Schreibpläne, Ziele und Vorsätze?!

„Na, hast du Vorsätze fürs neue Jahr?“ „Was habt ihr heuer geplant?“ Pünktlich zum Jahreswechsel holt uns dieses Thema wieder ein. Nachdem wir 2020 so viele Pläne über den Haufen werfen mussten (und auch in diesem Jahr alles unsicher bleibt) frage ich mich: Was kann und möchte ich derzeit überhaupt planen?

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5 Tipps für wissenschaftliches Schreiben

Als ich an der Uni war, hielt ich „Forschen“ und „wissenschaftliches Schreiben“ für todernste Angelegenheiten. Es erschien mir selbstverständlich, dass ich mich dabei kompliziert – und mit möglichst vielen Fremdwörtern – ausdrücken musste. Ich wollte schließlich für voll genommen werden. Immerhin war ich eine Nachwuchs-Wissenschaftlerin! Umso schwerer fiel es mir, meine Gedanken und Forschungsergebnisse zu Papier zu bringen.

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Schreib, wenn es dir jetzt gut tut!

Eine schlimme Woche. Der Terroranschlag hier bei uns in Wien. Fassungslosigkeit. Mitgefühl mit den Betroffenen und Angst vor weiteren Attentaten. Die unmittelbare Nähe des Grauens verstärkt das Gefühl, selbst einfach nur Glück gehabt zu haben. Unzählige Stunden habe ich genau dort in Eissalons und Lokalen verbracht, bin am Schwedenplatz in die U-Bahn gestiegen…

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Notizblock für wissenschaftliches Schreiben

Zielgerichtet lesen, schlau zuhören, effizient notieren

Ich habe mich als Studentin oft gewundert, dass andere Studierende seitenweise Texte aus Fachbüchern exzerpiert haben. Auch in den Vorlesungen habe ich oft nur dagesessen, zugehört und mitdiskutiert – oder manchmal meinen Gedanken nachgehangen. Selten brachte ich in einem zweistündigen Seminar mehr als nur eine Handvoll Stichworte zu Papier. Selbst diese konnte ich später häufig nicht mehr zuordnen. Wenn mich jemand fragte: „Darf ich deine Mitschrift ausborgen“, musste ich verneinen. Nicht, weil ich meine Unterlagen nicht gern geteilt hätte. Sondern weil schlicht keine Mitschrift existierte.

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Bye-bye, böses Bürokratendeutsch!

In der Geschäftswelt halten sie sich hartnäckig: Bürokratendeutsch, Worthülsen und Schachtelsätze. Der Berufsalltag ist geprägt von Formulierungen wie „bezugnehmend auf“, „im Rahmen von“ und aufgeblähten Begriffen wie „Problemstellung“ und „Themenbereich“. Nicht zu vergessen all die Abkürzungen, Fachbegriffe und Anglizismen, die nur Eingeweihte verstehen. Viele scheinen noch immer zu glauben, dass eine komplizierte Schreibweise den Inhalt eines Textes – samt Verfasser:in – aufwertet.

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