Schreibunlust spielerisch überwinden

Tolkien hatte sie. Dostojewski hatte sie. Sogar Stephen King hatte sie. Und der schreibt fast jedes Jahr einen dicken Bestseller. Die Rede ist von der berühmten Schreibblockade. Egal, ob das Schreiben Hobby oder Beruf ist: Die meisten Schreibenden haben diese „Angst vor dem leeren Blatt“ schon mal erlebt. Wenn du dich auch gerade blockiert fühlst und es dir schwer fällt, ins Schreiben zu kommen, probiere gleich diese kreativen Anregungen aus.

Reflektiere deinen aktuellen Schreibzustand

Eine Schreibblockade kann vor dem Schreiben auftauchen, das heißt, du fängst gar nicht erst damit an. Sie kann während des Schreibens einsetzen, dann wirst du nicht mit deinem Projekt fertig. Oder sie sucht dich erst heim, wenn der Text fertig ist, dann traust du dich nicht, ihn zu veröffentlichen.

Frage dich, wo du gerade stehst und woran deine Blockade liegen könnte. Darin liegt vielleicht schon der erste Schritt zu ihrer Lösung. Setz dich dazu mit Stift und Notizbuch hin und schreibe deine Gedanken zu folgenden Fragen auf:

  1. Fällt mir das Schreiben im Allgemeinen schwer, oder drücke ich mich nur vor diesem Text?
  2. Wie stehe ich zu diesem Text und seinem Thema?
  3. Was ist meine Motivation, diesen Text zu schreiben?
  4. Wovor fürchte ich mich?
  5. Wie könnte ich mich mit diesem Text/mit dem Schreiben generell wohler fühlen?

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SCHREIBFREUDE KLINGT GUT

Probiere es mit Schreibimpulsen und kreativen Techniken

Oft steckt hinter einer Schreibblockade eine allgemeine Lustlosigkeit: Das Schreiben (oder ein bestimmtes Schreibprojekt) hat seinen Reiz für dich verloren. In diesem Fall kann ein spielerischer Zugang deine Schreibfreude wieder wecken. In meinem Blog findest du einige kreative Methoden und Schreibimpulse, die du ausprobieren kannst.

Bei deiner Schreibreflexion bist du vielleicht darauf gekommen, dass es nur dieser spezielle Text ist, der dich langweilt oder stresst. Dann überlege dir, ob du ihn wirklich zu diesem Zeitpunkt schreiben musst. Vielleicht brauchst du ihn gar nicht?

Wenn du es nicht vermeiden kannst, den Text zu schreiben, ändere die Herangehensweise: Hast du es schon mit klassischen Kreativtechniken wie Clustering oder Freewriting versucht?

Gönn dir gezielte Pausen, Bewegung und Entspannung

Sorge dafür, dass du dir zwischendurch Ruhe gönnst und echte Pausen machst. Lege dann auch dein Handy beiseite, scrolle nicht in deinen Social Media Feeds, sondern gestalte diese Zeit ohne Bildschirm. Auch Bewegung kann helfen, den Kopf freizubekommen: Teste, ob sich ein Spaziergang, eine Radtour, eine Laufrunde oder eine Yogasession positiv auf deine Stimmung und aufs Schreiben auswirken.

Beim Gateless Writing starten wir die Schreibzeit immer mit einer Entspannungseinheit, um aus dem Alltag auszusteigen und in der Schreibwelt anzukommen. Vielleicht hast du Lust, mal eine Körperreise oder kurze Meditation vor dem Schreiben einzubauen? Es kann auch schon reichen, wenn du kurz die Augen schließt und ein paar Mal tief durchatmest. Oder du stimmst dich mit ruhiger Instrumentalmusik aufs Schreiben ein.

Finde ein Ritual, wechsele den Ort und belohne dich

Hast du eigentlich schon ein Schreibritual? Sonst lass dich von den Anregungen in diesem Blogbeitrag inspirieren. Gute Schreiborte und Schreibzeiten sind weitere Faktoren, über die du nachdenken könntest: Schreibe wenn möglich, zu einer Tageszeit, die deiner inneren Uhr entspricht.

Probiere aus, an welchen Plätzen du gut schreiben kannst: Vielleicht magst du das Stimmengewirr in einem Coworking Space oder du möchtest dich mit einer Decke auf eine Wiese setzen. Auch ein Schreiburlaub an einem inspirierenden Ort kann neuen Schwung in dein Projekt bringen.

Es klingt simpel, aber manchmal hilft es, zwischendurch das Schreibgerät zu wechseln. Du tippst immer am Laptop? Dann schreib doch mal wieder mit der Hand und genieße, wie der schöne Füller über das Papier gleitet.

Du hast eine neue kreative Methode ausprobiert oder dein heutiges Schreibziel erreicht? Super! Dann gönn dir eine kleine Belohnung. Auch das kann dazu beitragen, dass du mit mehr Freude am Schreiben dranbleibst.

Verabschiede dich vom Perfektionismus – und lerne, auf deine Stimme zu vertrauen

Vielleicht ist es auch dein Perfektionismus, der dich beim Schreiben hemmt! Aber muss dein Text denn wirklich (jetzt schon) perfekt sein? Oft kommen noch viele Korrekturschleifen oder auch ein Lektorat, bevor du ihn veröffentlichst. Ich sehe diese Blogbeiträge zum Beispiel immer als Momentaufnahmen: Später kann ich immer wieder daran herumfeilen und sie aktualisieren. Auch Tippfehler sind online ruckzuck ausgebessert.

Manchmal steckt hinter einer Schreibblockade auch mangelndes Vertrauen in den eigenen Stil. Wenn du mehr Mut zu deiner eigenen Schreibstimme entwickeln möchtest, schau dir Gateless Writing an:

In unseren gemütlichen Runden schreibst du nach einer kurzen Entspannung zu einem Impuls – und bekommst dann Feedback, das gezielt deine Schreibstärken beleuchtet. Diese Form der Resonanz beflügelt dich und hilft dir, zu erkennen, was dir und deinen Texten steckt. Auch das schenkt dir neue Energie fürs Weiterschreiben.

Du hast Lust, Gateless Writing kennenzulernen?
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Hi, ich bin Christine!

Hier blogge ich übers Schreiben. Du suchst kreative Impulse oder Schreibtipps? Dann lies einfach mal in Ruhe rein …

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