Bilder können deine Fantasie anstupsen, wenn du eine Geschichte erfinden, eine Figur entwickeln oder einfach drauflos schreiben möchtest. Sie eignen sich für kreative, autobiografische oder literarische Texte. Geschichten, Gedichte, Charakterskizzen, Dialoge – alles ist möglich. (Die folgenden fünf Bildimpulse für kreatives Schreiben stammen übrigens aus meinem Newsletter. Hier kannst du ihn abonnieren.)
So funktioniert das Schreiben zu Bildimpulsen
Das Schöne an spontanen Schreibimpulsen – also auch Fotos – ist, dass du nicht vorab planen kannst, worüber du schreiben wirst. Dein Blick fällt auf das Bild, und dann entwickelt sich der Text direkt im Schreibfluss … Es geht dabei erst mal gar nicht darum, sofort eine „fertige“ Geschichte zu schreiben.
Zehn Minuten Schreibzeit reichen schon
So kannst du sofort loslegen:
- Schnapp dir Stift und Notizbuch
- Stelle dir den Timer auf zehn Minuten
- Schließe für einen Moment die Augen und atme ein paar Mal ruhig ein und aus
- Öffne die Augen und wähle spontan einen der fünf Bildimpulse (weiter unten verlinkt)
- Lass das Foto kurz auf dich wirken
- Schreibe dann einfach drauflos
Was fällt dir als Erstes auf? Wer könnte die abgebildete Person sein? Was ist kurz vorher passiert und was könnte als Nächstes geschehen? Folge deinen Gedanken und vertraue darauf, dass sich die Schreibidee allmählich entwickeln wird.
Suchst du noch mehr Inspiration für dein Schreiben?
Dann lade dir jetzt für 0 Euro meine Schreibfreuden-Rezepte runter: Ein Mini-E-Book mit Tipps, die dich entspannt in den Flow bringen.
SCHREIBFREUDE KLINGT GUTLinks zu den Bildimpulsen
Klicke einfach auf einen der Links und lass dich überraschen! Vielleicht möchtest du aber auch erst alle Links öffnen und dann bewusst das Bild auswählen, das dich am meisten anspricht. Lass dir aber bei der Auswahl nicht zu viel Zeit, damit du nicht ins Grübeln kommst!
Was tun, wenn dir nichts einfällt?
Beschreibe einfach, was du siehst: den Ort, die Person oder den Gegenstand. Welche Farben, Formen oder Einzelheiten fallen dir auf? Beziehe auch die anderen Sinne mit ein: Was hörst du? Wie riecht es dort? Ist es warm oder kalt?
Du könntest auch ein Bild auswählen, das dich zunächst gar nicht anspricht. Frage dich: Was stört mich an diesem Bild – und warum? Was würde ich gern daran verändern? Aus dieser ersten Abwehrhaltung entsteht oft ein besonders spannender Text!
Was du jetzt noch mit deinem Text machen kannst
Wenn die zehn Minuten vorbei sind, solltest du deinen Text nicht sofort überarbeiten. Lies ihn dir mit einem wohlwollenden Blick durch. Markiere dabei Stellen, die dir besonders gut gefallen: gelungene Formulierungen, eine interessante Figur oder etwas, das dich selbst überrascht hat.
Lege deinen Text dann für ein paar Tage zur Seite. Mit etwas Abstand kannst du ihn später noch einmal lesen und entscheiden, ob du daraus mehr machen möchtest …
Du willst gleich weiterschreiben? Dann findest du in meinem Blog viele Anregungen – und natürlich weitere Bildimpulse für kreatives Schreiben.
Du möchtest nicht nur übers Schreiben lesen?
Dann schreib einfach selbst mit: Bei meinen virtuellen Workshops kannst du jederzeit einsteigen!
Hier blogge ich übers Schreiben. Du suchst kreative Impulse oder Schreibtipps? Dann lies einfach mal in Ruhe rein …
Vernetzen wir uns?
Lies doch gleich weiter!

Fünf herbstliche Schreibimpulse

Wie du Schreibimpulse nutzen kannst
