5 Tipps für wissenschaftliches Schreiben

Als ich an der Uni war, hielt ich “Forschen” und “wissenschaftliches Schreiben” für todernste Angelegenheiten. Es erschien mir selbstverständlich, dass ich mich dabei kompliziert – und mit möglichst vielen Fremdwörtern – ausdrücken musste. Ich wollte schließlich für voll genommen werden. Immerhin war ich eine Nachwuchs-Wissenschaftlerin! Umso schwerer fiel es mir, meine Gedanken und Forschungsergebnisse zu Papier zu bringen.

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Schreib, wenn es dir jetzt gut tut!

Eine schlimme Woche. Der Terroranschlag hier bei uns in Wien. Fassungslosigkeit. Mitgefühl mit den Betroffenen und Angst vor weiteren Attentaten. Die unmittelbare Nähe des Grauens verstärkt das Gefühl, selbst einfach nur Glück gehabt zu haben. Unzählige Stunden habe ich genau dort in Eissalons und Lokalen verbracht, bin am Schwedenplatz in die U-Bahn gestiegen…

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Schreiben mit Musik? Probier’s doch mal aus!

Im Supermarkt dudelt „Losing my religion“ von REM – und ich muss an meine Maturareise denken. Wie lange habe ich diesen Song nicht mehr gehört? Das war doch erst gestern, als wir dazu die Nächte durchgetanzt haben…

Wer kennt das nicht? Wenn wir Musik hören, werden Bilder, Erinnerungen und Emotionen in uns wach. Besonders die Jugend war für viele eine Zeit, in der wir uns (auch) stark über Musik definiert haben. Einige hörten das, was im Radio oder in der Disco lief. Andere hörten Punk oder Heavy Metal und kleideten sich im dazu passenden Stil. Musik verband uns mit unseren Freunden und linderte unseren Liebeskummer. Sie war ein Medium, mit dem wir uns von unseren Eltern abgrenzten oder gegen das Establishment protestierten…

Meinen aktuellen Gastbeitrag mit Tipps, wie du Musik als Schreibimpuls nutzen kannst, findest du im Blog der Schreibtrainerin Johanna Vedral. Hast du Lust, in der Gruppe musikalisch in den Schreibfluss zu kommen? Dann melde dich zu meinem Online-Workshop „Der Soundtrack deiner Jugend“ an!

Spür rein, schreib’s raus: Qi Gong und Schreiben

Die Schreibtrainerin Irene Beckmann verbindet Schreiben und Qi Gong/Achtsamkeit. In ihrem Workshop „Qi Schreiberei: spür rein, schreib’s raus“ am 28. November 2020 lädt sie gemeinsam mit der Qi Gong-Lehrerin Eva Neumayer dazu ein, schreibend auf eine Reise zu sich selbst zu gehen. Ich habe mit Irene über ihr Konzept gesprochen.

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Schreiben, Wandern und Genießen

Die Schreibtrainerin Ilona Matusch veranstaltet in ihrer „Schreibküche“ Workshops, die Schreiben, Wandern und Genießen verbinden. Bei ihrem dreitägigen Workshop „Frei nach Luft und Laune“ vom 15. bis 17. Oktober 2020 wird die Gruppe gemeinsam kreativ am Papier und am Hüttenherd. Ich habe mit Ilona über die Idee dahinter gesprochen.

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Gateless Writing Logo

Schreiben ohne Schranken

We must silence judgment in order to create mastery.Suzanne Kingsbury, Gateless Writing

Spaß am Schreiben haben. Im Schreibfluss sein. Das Schreiben lieben. Danach sehnen sich wohl die meisten Schreibenden! Warum empfinden wir den Schreibprozess dann oft als mühsam? Schleichen um den Schreibtisch herum? Starren auf das leere Blatt vor uns und wissen nicht, wie wir beginnen sollen?

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Notizblock für wissenschaftliches Schreiben

Zielgerichtet lesen, schlau zuhören, effizient notieren

Ich habe mich als Studentin oft gewundert, dass andere Studierende seitenweise Texte aus Fachbüchern exzerpiert haben. Auch in den Vorlesungen habe ich oft nur dagesessen, zugehört und mitdiskutiert – oder manchmal meinen Gedanken nachgehangen. Selten brachte ich in einem zweistündigen Seminar mehr als nur eine Handvoll Stichworte zu Papier. Selbst diese konnte ich später häufig nicht mehr zuordnen. Wenn mich jemand fragte: „Darf ich deine Mitschrift ausborgen“, musste ich verneinen. Nicht, weil ich meine Unterlagen nicht gern geteilt hätte. Sondern weil schlicht keine Mitschrift existierte.

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Bye-bye, böses Bürokratendeutsch!

In der Geschäftswelt halten sie sich hartnäckig: Bürokratendeutsch, Worthülsen und Schachtelsätze. Der Berufsalltag ist geprägt von Formulierungen wie „bezugnehmend auf“, „im Rahmen von“ und aufgeblähten Begriffen wie „Problemstellung“ und „Themenbereich“. Nicht zu vergessen all die Abkürzungen, Fachbegriffe und Anglizismen, die nur Eingeweihte verstehen. Viele scheinen noch immer zu glauben, dass eine komplizierte Schreibweise den Inhalt eines Textes – samt Verfasser:in – aufwertet.

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